Unser Food Lab Home

Von Neele Blüthner, F2V19A*

Im August 2019 waren wir, die Klasse F2V19A, unter der Leitung unserer Klassenlehrerin Frau Munzel, dass erste Mal zu Besuch bei der Leuphana Universität Lüneburg.

Am ersten Tag, dem 27.08.2019 haben wir uns zusammen mit Frederike Reinermann und Fabian Bendisch (Wissenschaftler im Projekt) über das anstehende Projekt unterhalten. Es geht um die Senkung von Treibhausgasemissionen durch die Reduzierung von Lebensmittelabfällen (LMA).

Mit dem Forschungsprojekt ,,FoodLabHome„ wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Lüneburg und Berlin untersuchen, wie Schüler zu diesem Thema stehen und was sie tun können um die derzeitige Situation des Klimawandels durch Reduzierung von Lebensmittelabfällen, verändern können. Das Projekt wird mit Hilfe von Schülern der Klassen 9 bis 12 an allgemein- und berufsbildenden Schulen durchgeführt.

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Das Projekt wurde mit einer ersten Messwoche über sieben Tage gestartet. Wir Schüler mit unseren Familien sollten den Lebensmittelabfall messen. Die Ergebnisse haben wir in eine Tabelle eingetragen, die von der Universität zur Verfügung gestellt wurde. Durch die Auswertung unserer Ergebnisse der gesamten Woche, welche wir auf einer extra Internetseite eingetragen haben, konnten wir beim nächsten Treffen die Klimarelevanz und die Ursachen der Entstehung der Lebensmittelabfälle von uns allen betrachten.

Der zweite Projekttag war der 10.09.2019. An diesem Tag kamen Florence Ziesemer und Eva dazu und haben uns unterstützt. Wir haben damit begonnen, unsere Ergebnisse der ersten Messwoche zu reflektieren. Wir haben uns die Grafiken zu unseren Ergebnissen angeschaut. Dargestellt war z.B., warum es Lebensmittelabfälle gab oder wo es sie gab.

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An unserem letzten Projekttag an der Leuphana Universität Lüneburg, dem 01.10.2019, ging es zuerst um die Reflektion unserer Ergebnisse der vergangenen zweiten Messwoche und die kleinen Präsentationen unserer Ergebnisse rund um die einzelnen Forschungsfragen. Wie konnten wir unsere Lebensmittelabfälle reduzieren? Was haben wir uns dazu einfallen lassen?

Im Anschluss daran haben wir in kleinen Gruppen das Projekt Revue passieren lassen. Wir haben über die Schwierigkeiten gesprochen, auf die wir gestoßen sind bspw. beim Messen des LMA, über das, was gut geklappt hat, über die Erfolge, die wir erzielt haben und welche Schlüsse wir aus dem Projekt ziehen konnten.

Mit dem Einsammeln aller Forschungsmappen, die unsere Messergebnisse der zwei Wochen enthielten, verabschiedeten wir uns und das Projekt war beendet. Jedoch konnten sich viele Schüler während des Projektes gute Tipps erarbeiten, Kaffeesatz zum Düngen von Pflanzen verwenden, Kartoffelschalen als Maske oder eine neue Sortierung des Kühlschrankes um Lebensmittel nicht mehr zu vergessen. Durch diese Tipps wurden Lebensmittelabfälle in unseren Haushalten deutlich reduziert.

*Der Bericht wurde von der Autorin und der Schule zur Veröffentlichung freigegeben.

 

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