Das Projekt

FoodLabHome behandelt Lebensmittelabfälle (LMA) als eine wichtige, aber bisher weitgehend vernachlässigte Ursache für Treibhausgasemissionen durch eine innovative und partizipative pädagogische Intervention. Schüler*innen verschiedener Schultypen erforschen das Aufkommen und die Klimarelevanz von LMA in ihren Haushalten, entwickeln effektive Interventionsstrategien und leisten durch die Reduzierung von LMA einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Ziel

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen und partizipativen Bildungsansatzes, der auf den Prinzipien des forschenden Lernens basiert. Schüler*innen an allgemein- und berufsbildenden Schulen werden zu Forschenden und ihre Haushalte zu Laboren. Die Hauptzielgruppe des Projekts sind Jugendliche der allgemein- bzw. in der berufsbildenden Schulzeit, die direkt an der Intervention teilnehmen und ihre Erfahrungen an ihre Haushaltsmitglieder weitergeben. Die Bildungsintervention wird von verschiedenen Transferaktivitäten begleitet, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Über die Einbindung von Lehrkräften und Trainings für Bildungsmultiplikator*innen wird der innovative Lernansatz dauerhaft etabliert und für die Klimabildung verfügbar gemacht.

Methoden

In der Bildungsintervention erforschen Schüler*innen das Auftreten, die Zusammensetzung und die Ursachen von LMA in ihren eigenen Haushalten und analysieren deren Klimarelevanz. In einem zweiten Schritt entwickeln und testen sie Möglichkeiten zur Reduzierung der LMA in privaten Haushalten. Dabei greifen sie u.a. auf Nudging-Maßnahmen zurück, die sich in anderen Konsumbereichen als effektive Interventionstechniken bewährt haben. Zum Abschluss des Forschungszyklus‘ reflektieren sie die Effektivität und das Potenzial der untersuchten Interventionsstrategien, LMA zu reduzieren und dadurch einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Förderung

Das Vorhaben wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit dem Förderkennzeichen 03KF0103 A / B gefördert (Projektlaufzeit: 10/2018-09/2021).